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Auswärtiges Amt will weg von Open Source

Das Auswärtige Amt plant, seine Arbeitsplatzrechner von Open-Source-Betriebssystemen auf Windows umzustellen. Die rot-grüne Regierung hatte 2002 auf freie Software umgestellt.

Grund für die Rück-Umstellung sei die mangelnde Akzeptanz der Mitarbeiter, berichtet Golem.de. Zudem seien die Kosten für die Entwicklung von Treibern hoch. Kritik gebe es überdies am schwierigen Austausch von Dokumenten mit anderen Ressorts.

Dem Bericht zufolge ist einer der Gründe für die Umstellung, dass man die PCs befähigen will, die Software für die Personalverwaltung zu verwenden, die auch das Finanzministerium nutzt. Die Kosten für die Schulung von Mitarbeitern auf Linux seien höher gewesen als erwartet. Die Mehrkosten für die erneute Umstellung zu Windows seien hingegen zu vernachlässigen.

Im Server-Bereich will man jedoch bei den quelloffenen Systemen bleiben: Die Server-Infrastruktur will das Amt mit Open-Source-Software virtualisieren.

Golem.de verweist auf einen Widerspruch, den die Entscheidung des von FDP-Chef Westerwelle geführten Auswärtigen Amts darstelle, da die FDP im Koalitionsvertrag 2009 festgelegt habe, die Bundes-IT an quelloffenen Standards orientieren zu wollen.

, 17.02.2011 - Rubrik(en): Software
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