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Aktienmärkte in Japan brechen ein

Nach der Naturkatastrophe in Japan ist der Nikkei-Index über 600 Punkte eingebrochen (6,2 Prozent). Unter den europäischen Werten gerät auch der Dax unter Druck.

Der Handel mit der Aktie von Tokio Electic Power, dem Betreiber des nach dem Erdbeben in Japan havarierten Atomkraftwerks Fukushima I, wurde ausgesetzt, nachdem viele Anleger ihre Papiere verkaufen wollten, berichtet die Financial Times Deutschland.

Die japanische Industrie wurde durch das Erdbeben und die folgende Tsunami-Welle schwer beschädigt. Sony und Hitachi haben an jeweils sechs Standorten die Produktion eingestellt, wie Nikkei.com meldet. Auch die Kraftfahrzeug-Konzerne Suzuki, Toyota und Honda stellten die Produktion vorübergehend ein. Angesichts der Verluste und der Stromrationierungen drohen noch weitere Produktionsausfälle.

Der deutsche Aktienindex geriet von den europäischen Märkten am stärksten unter Druck. Die Kursverluste betreffen dem Handelsblatt zufolge insbesondere die Rückversicherer. Die Kosten, die nach der Naturkatastrophe auf sie zukämen, seien noch nicht absehbar. Auch die Aktien der deutschen Betreiber von Atomkraftwerken RWE und E.on haben in den ersten Handelsstunden jeweils bis zu vier Prozentpunkte abgegeben. Im TecDax aufgeführte Werte von Solar- und Windenergie-Unternehmen legten dagegen zu.

, 14.03.2011 - Rubrik(en): Hardware
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