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Teenies schützen ihre Daten nicht

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Jugendliche gehen in sozialen Netzwerken zu offenherzig mit ihren privaten Daten um. Viele wissen nicht, wer ihre persönlichen Angaben sehen kann.

Anlässlich des heute stattfindenden europäischen Datenschutztags warnt der Branchenverband Bitkom Jugendliche vor zu großer Offenheit im Netz. Einer Forsa-Studie zufolge zeigen 19 Prozent der Jugendlichen ihre Daten nicht nur Freunden, sondern allen Nutzern des sozialen Netzwerks.

Jugendliche sollten dem Verband zufolge die detaillierten Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre, die soziale Netze anbieten, nutzen. "Vieles, was leichtfertig für alle sichtbar ins Netz gestellt wird, bleibt dort für immer. Wer zu viel preisgibt, macht sich leichter angreifbar", mahnte Bitkom-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer an.

Der Forsa-Umfrage zufolge gibt jeder zweite Teenager in Internet-Communities an, ob er Single ist oder mit jemandem liiert. 44 Prozent nennen ihre realen Vor- und Nachnamen. Ihre E-Mail-Adresse geben 41 Prozent der Befragten preis.

Für die Umfrage hatte das Forsa-Institut im Auftrag des Bitkom 700 Jugendliche im Alter von zehn bis 18 Jahren repräsentativ befragt.

, 28.01.2011 - Rubrik(en): Netzwerk
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