Wenig WLAN-Hotspots in Deutschland
In Deutschland gibt es 15.000 WLAN-Hotspots - das sind 18 Hotspot pro 100.000 Einwohner. Gegenüber anderen Ländern sind das wenige.
In der internationalen Rangliste befindet sich Deutschland hinsichtlich der Zahl der Hotspots auf Platz 15, hinter Ländern wie Portugal oder Belgien. Schweden steht mit 85 Einwahlpunkten für 100.000 Einwohner an der Spitze, gefolgt von der Schweiz (74), Irland (58), Frankreich (47) und Großbritannien (46). In den USA gibt es 23 Hotspots für 100.000 Einwohner (Rang 10).
Dem Branchenverband Bitkom zufolge, der die Zahlen veröffentlicht hat, hat die vergleichsweise geringe Hotspot-Dichte in Deutschland ihre Ursache in der gesetzlichen Regelung, dass die Betreiber der Einwahlknoten ihre Nutzer registrieren müssen. Besonders bei kleineren Anbietern wie dem Café um die Ecke führe das zu Verunsicherung, weil der Betreiber damit rechnen muss, haftbar gemacht zu werden, wenn die Kunden illegale Inhalte herunterladen.
Der Bitkom weist in diesem Zusammenhang auf bestimmte Sicherheitsvorkehrungen hin, die Surfer an öffentlichen Einwahlknoten berücksichtigen sollten. So ist es sinnvoll, die Firewall des Betriebssystems einzuschalten und die Sicherheitseinstellungen an öffentliche Hotspots anzupassen und auf "hoch" zu setzen. Sensible Daten sollten nicht über öffentliche WLAN-Netze versandt werden, da der Nutzer sich nicht darauf verlassen kann, dass der Funkverkehr ausreichend stark verschlüsselt ist. Überdies sollten Nutzer ihre WLAN-Passwörter so eingeben, dass andere sie nicht sehen können und das Kennwort für das WLAN nicht in anderen Zusammenhängen wiederverwenden.

Kommentare zu: "Wenig WLAN-Hotspots in Deutschland"
Wer in D-Land ein WLAN betreibt ist naiv. Das hat mit heise.de-Paranoia nix zu tun. Das ist real gefährlich.
Unsere Justiz zerstört das Land noch vollends !!