Windows 7: Migration in weiter Ferne
55 Prozent der deutschen Unternehmen nutzen immer noch Windows XP. Die Zeit drängt: Der Support läuft aus.
Deutsche Unternehmen scheitern vielfach an der Migration auf Windows 7. Sie sind zu schlecht darauf vorbereitet. Erst auf jedem fünften Arbeitsplatz wird Windows 7 eingesetzt.
Bei einer Umfrage gab die Mehrheit der befragten Unternehmen an, ihre Software sei nicht kompatibel zu Windows 7. 36 Prozent sind sich nicht sicher, ob sie die aktuelle Windows-Version in ihrem Unternehmen nutzen könnten. Das berichtet Silicon.de unter Berufung auf eine Studie der Software-Initiative Deutschland. Diese hatte auf der Cebit 200 Unternehmen über die Migration zu Windows 7 befragt und war zu den genannten Ergebnissen gelangt: "Fast 10 Prozent der deutschen Unternehmen sind IT-technisch noch in der Jungsteinzeit und nutzen Windows 98 oder Windows 2000 als Betriebssystem," heißt es in dem Bericht.
Die Zeit drängt: Microsoft hat den Support für Windows XP SP2 bereits im Juli 2010 eingestellt, XP SP 3 soll nur noch bis April 2014 unterstützt werden. Bereits jetzt leiden die Unternehmen unter den Folgen ihrer veralteten Infrastruktur. Eine Migration in einer größeren Firma kann über ein Jahr dauern.

Kommentare zu: "Windows 7: Migration in weiter Ferne"
Wenn eine Firma auf Winzigweich setzt, ist ihr auch nicht mehr zu helfen! Die pausenlosen Betriebssystemupgrades sind geradezu lächerlich und sehr einfach zu durchschauen. Alles was nach W98SE kam und noch kommen wird ist immer in Summe nur schlechter geworden - das Geschwafel von irgendwelchen Bedrohungen ein einziger Affenzirkus denn die einzige wirkliche Bedrohung eines jeden Systems sitzt immer vor demselben an der Tastatur! Es geht um nichts weiter als um primitive Geschäftemacherei.
Aber solange Private, Unternehmen und Verwaltungen bereit sind mit vollen Händen Geld zum Fenster raus zu werfen anstatt EINMAL nur richtig in ein wirkliches Betriebssystem samt Software zu investieren, so lange wird der Windoofs-Schwachsinn weiter ungeahnte Blüten treiben und jedes neue Wundersystem immer noch lahmarschiger und störanfälliger sein als alles andere zuvor zusammengenommen. Da fragt man sich doch unweigerlich, ob das nicht der wahre Grund ist: Heimlich Scheunentore massenhaft aufzureißen um nach Herzenslust zu spionieren?
Fakt ist: Win 98 SE ist schneller und sicherer als alles was danach aus diesem Hause der staunenden Menschheit als Fortschritt untergejubelt worden ist. Außerdem ist 98SE weitaus ökologischer weil es deutlich weniger Ressourcen verplempert und so auch deutlich weniger Energie verschwendet. In den Augen derer die was verkaufen wollen ist das natürlich der Krebsschaden schlechthin.
XP mag gut sein für Spielkälber, das kann ich so nicht beurteilen. Zum flotten zielgerichteten Arbeiten dagegen ist es eher unangebracht. W7 und W8 sind genauso überflüssig wie die vielleicht bald kommenden W9, und W10 und W11 und und und
Sicherlich reich XP für die technischen Herausfordeungen der Unternehmen, aber die demnächst wegfallenden Updates dienen ja nich nur der Systemstabilitität als viel öfter des Schutzes vor neuen Bedrohungen und Schließen von Sicherheitslücken...
Wenn man sein System nicht patchen kann/will sieht es im Extremfall aus wie bei Sony...
Hallo,
meiner Meinung nach liegt das daran, das es nach XP viel zu lange gedauert hat bis eine neue Windows-Version auf dem Markt kam.
Man hat sich an XP gewöhnt. Ich bin aber auch der Meinung, das XP für alle reicht.
In großen Firmen wird immer noch Windows XP eingesetzt und die sehen auch kein Bedürfnis daran etwas zu ändern, denn die Softwaretests für Windows 7 würd eine Menge Geld kosten. Ergo gehe ich davon aus dass auf den Nachfolger von Windows 7 gesetzt wird, der ja noch 2012 kommen soll.....