Vorkonfigurierte Zero-Client-Pakete von Fujitsu
Fujitsu bringt vier Pakete auf den Markt, mit denen Unternehmen ihre Infrastruktur auf Zero-Client-Anwendungen umstellen können. Die Serversysteme werden wahlweise mit oder ohne Front-End-Client ausgeliefert.
Die Fujitsu-Pakete sind für bis zu 50 Arbeitsplätze vorgesehen. Durch die Verwendung der Zero Clients will man den Wartungsaufwand für die Desktop-Clients reduzieren: Der Benutzer hat nur noch einen Bildschirm und einen stark abgespeckten Rechner. Festplatte, Prozessor und Betriebssystem finden sich nur noch auf dem Server.
Grundlage jedes Pakets ist ein Primergy-Server mit einer VMWare-Virtualisierungsschicht, der auf Wunsch mit einem vorkonfigurierten Windows- Server-System ausgeliefert wird. Zum Verwalten des Servers enthält jedes Paket ein eigenes Display, eine Tastatur und eine Maus. Fujitsu sieht vor, dass ausgewählte Channel-Partner - Distributoren, Händler oder speziell geschulte Dienstleister - die Pakete beim Kunden installieren. Von der Verwendung der abgespeckten Zero Clients verspricht man sich eine Kostensenkung durch den geringeren Wartungsaufwand der einzelnen Clients. Fujitsu zufolge ist das Benutzergefühl für die Anwender ähnlich wie bei herkömmlichen Desktop-Clients.
Das Unternehmen bietet zwei Basis- und zwei Komplettpakete an: Basic 15 (für 15 Clients) und Basic 50 (für maximal 50 Clients) sind für Unternehmen gedacht, die nur die Hardware brauchen und über die notwendige Software bereits verfügen. Die Complete-Pakete (Complete 20 und Complete 50) haben zusätzlich ein Server-Betriebssystem sowie Netzwerkfunktionen wie Active Directory, mit denen sich die Domains verwalten lassen.
Die Zero-Client-Lösung von Fujitsu kann bei Bedarf auch weiter ausgedehnt werden: Sie lässt sich Stück für Stück um weitere Zero-Clients erweitern, wenn die Desktop-PCs veraltet sind und ausgetauscht werden sollen.
Fujitsu zufolge sind die Pakete ab sofort zu Preisen ab 2.243 Euro erhältlich.

